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Foto: Wikipedia

Manufactum schafft es immer wieder in die Feuilleton- und Politikrubriken der anspruchsvollen Gazetten. Mit metapher-reichen, sozio-kulturellen Vergleichen in der FAZ und Die Zeit könnte man sicher schon ein eigenes Büchlein füllen, nach dem Bestseller-Vorbild “Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt“.

Nun analysiert heute Die Welt die Klientelcluster des Berliner Warenhauses von Manufactum und liefert eine kreative Glosse rund um Weck-Gläser, Milchwächter, dauerhaft engschnallbare Gürtel und schwarz-grüne Ideale. Lesenswert.

Foto: TextilWirtschaft

Antwerpen hat seit Mitte Februar einen neuen Concept Store: Graanmarkt 13 ist Name und Adresse zugleich für das dreistöckige Erlebnis mit Mode, Möbeln und einem Restaurant. Die Stadtvilla wurde liebevoll restauriert und fein gemacht.

Foto: TextilWirtschaft

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Foto: Stadtgeschwister

Diese fünf sind eigentlich sechs und nicht miteinander verwandt, zumindest nicht familiär. Sie haben sich aus Frust über die Leblosigkeit der Neumünsteraner Handelslandschaft miteinander verbunden und ihre Läden und Kunden vernetzt. Es sind allesamt Geschäftsfrauen, die sich den ewigen Zweiflern in der norddeutschen Provinz mit Erfolg entgegenstellen. “Aus Liebe zum Detail” untertiteln sie ihre Initiative “Stadtgeschwister“, auch in Anspielung an die weniger gängige Handelsbezeichnung Detailhandel. Weiterlesen »

Foto: TextilWirtschaft

Namenstreu präsentiert sich das argentinische Sportswear-Label Etiqueta Negra in seinem neuen Mailänder Domizil. Gleich um die Ecke vom Kult-Concept Store Corso Como 10 hat man den ursprünglich weissen Industrie-Palazzo schwarz angepinselt. Googles Street View zeigt das Gebäude noch im ursprünglichen Zustand und verhehlt auch nicht die typisch milanesische Urbanität:

Foto: Google Maps Street View

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Foto: iloveloud.com

Die beiden Läden sind nicht so leicht zu finden. Das Store-Konzept Loud! versteckt sich in Düsseldorf im Wurmfortsatz einer Passage, in Köln im kiezigen Strassengewirr rund um die Mittelstraße. Aber das Suchen lohnt sich: Nicht nur internationale Modemarken wie Marc Jacobs, Anna Sui und Paul Smith sind hier versammelt sondern auch ein Potpourri an Einrichtungstools, Gimmicks, Spielzeug und Düften.

Und wer etwas kauft, bekommt mit Charme und Glück die laute Tragetasche mit der Aufschrift “My other bag is a gucci” umsonst dazu.

Foto: iloveloud.com

LOUD! Düsseldorf
Benratherstr. 11, 40213 Düsseldorf

LOUD! Köln
Benesisstrasse 8-12, 50672 Köln Germany

Foto: tt.com

Im Promi-Ort Kitzbühel geben sich die Millionäre die Klinke in die Hand, die Immobilienpreise steigen heftig und ein normales Leben ist für weniger betuchte Ureinwohner nur noch schwer möglich. Nun hat eine Kitzbühlerin (an ihrem 87. Geburtstag) mit Hilfe der Stadt einen Laden eröffnet, der es sozial schwachen Bürgern ermöglicht, Lebensmittel zu vergünstigten Preisen einzukaufen. Weiterlesen »

Foto: Wallpaper

Diese Marke hat keine Webseite. Braucht sie auch nicht, denn sie geht raus. In den 90ern erfand Rei Kawakubo für ihr Label Comme des Garcons die Guerilla-Stores, nun hat sie in Tokyo ein eigenes “Trading Museum” eröffnet und damit tiefgestapelt ein neues Zeichen im Handel gesetzt, ähnlich einer Kunst-Retrospektive á la “Picasso und seine Zeitgenossen”. Weiterlesen »

Foto: morgenpost.de

Berlins OB Klaus “Wowi” Wowereit ließ es sich nicht nehmen, ihn am Mittwoch persönlich mit viel Tam-Tam einzuweihen: Den ersten Berlinomat, der seinen Namen wirklich verdient. Er steht am Hauptbahnhof der Hauptstadt und weitere sollen ihm folgen, zunächst am Flughafen Tegel und in der Friedrichstraße, später auch an neuralgischen Punkten in ganz Deutschland. Eines Tages vielleicht sogar in Tokyo.

Berlinomat betreibt seit 2003 erfolgreich einen gleichnamigen Concept Store im Bezirk Friedrichshain, nun wollen die Gründer Theresa und Jörg Wichmann ihre Plattform für junge Berliner Designer mit dem Automaten weiter ausrollen. 42 Produkte enthält der mit High-Tech gespickte Kiosk, zum Preis von 7,90 bis 59,90 Euro. Darunter lokale Labels wie Weiterlesen »

Foto: Peter Schmies

Was vor 18 Jahren als kleiner Laden in Wayne/Pennsylvania, USA begann ist heute eine international agierende Lifestyle-Marke: Anthropologie steht damals wie heute für (weibliche) Individualität und schafft es trotz Filialisierung, diesem Ideal treu zu bleiben. Die Macher wünschen sich, daß man das Gefühl hat, nach Hause zu kommen, wenn man die Stores betritt.

Foto: Peter Schmies

Der Laden in Londons Regent Street ist ein solcher Ort: Überall kreative Bühnenbilder, wie zufällig arrangiert, Weiterlesen »

Foto: Lucien Pellat-Finet

Er macht sündhaft teure Mode aus Kaschmir, in unverschämt hoher Qualität, kaum erschwinglich und nur für wenige erstrebenswert. Diese Nischen-Kombination ist zumindest einzigartig und Lucian Pellat-Finet offenbar gänzlich unbeeindruckt von neuer alter Wertekultur wie Preiswürdigkeit, -transparenz und so weiter und so weiter.

Foto: Lucien Pellat-Finet

Passend zu diesem Lebensideal hat Monsieur nun in Osakas bester Lage einen Laden eröffnet, der allerdings die oben umschriebenen Unzulänglichkeiten proaktiv aufgreift und sich ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit versteht. Weiterlesen »

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